Bevor Baldur’s Gate 3 zum Mega-Erfolg wurde, scheiterte bereits ein früher Versuch. Entwickler Chris Avellone spricht nun über die mysteriösen Hintergründe und deutet finanzielle Probleme beim Publisher an.
Bevor Baldur’s Gate 3 zum Mega-Erfolg wurde, scheiterte bereits ein früher Versuch. Entwickler Chris Avellone spricht nun über die mysteriösen Hintergründe und deutet finanzielle Probleme beim Publisher an.
Mit Baldur’s Gate 3 gelang Larian Studios im Jahr 2023 ein riesiger Durchbruch. Das Rollenspiel auf Basis von Dungeons & Dragons wurde vielfach ausgezeichnet und zählt bis heute zu den prägendsten Titeln seines Genres.
Was viele jedoch nicht wissen: Ein dritter Teil war bereits Jahrzehnte zuvor geplant - lange bevor das aktuelle Spiel überhaupt existierte.
Schon 2002 kündigten die Black Isle Studios ein Projekt mit dem Titel Baldur’s Gate 3: The Black Hound an. Dieses sollte auf der damals aktuellen dritten Edition von Dungeons & Dragons basieren und die Reihe konsequent fortführen.
Doch nur ein Jahr später kam das Aus. 2003 wurde die Entwicklung eingestellt - offiziell ohne klare Begründung. Genau dieser plötzliche Abbruch sorgt bis heute für Diskussionen.
Licht ins Dunkel bringt nun Chris Avellone, der damals selbst an dem Projekt beteiligt war. In einem Interview schilderte er, dass die Entscheidung alles andere als gewöhnlich gewesen sei.
Er erklärte:
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Zahlung nicht an die richtige Stelle ging.“
Für ihn wirkte die Einstellung wie ein interner Fehler auf Seiten des Publishers Interplay Entertainment, der zu dieser Zeit ohnehin mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
Die Rechte an der Marke gingen verloren und damit auch die Grundlage für die Weiterentwicklung des Spiels.
https://2playerz.de/p/baldurs-gate-3-dieses-dd-kernelement-wollte-larian-ursprunglich-streichen
Nach dem Aus von The Black Hound wurde das Team auf ein anderes ambitioniertes Projekt angesetzt: Van Buren, eine frühe Version von Fallout 3.
Doch laut Avellone war bereits zu diesem Zeitpunkt absehbar, dass auch dieses Vorhaben kein gutes Ende nehmen würde.
„In dem Moment, als ‚Baldur’s Gate 3‘ gecancelt wurde, wusste ich, dass ‚Van Buren‘ nicht zustande kommen würde“, so der Entwickler.
Seine Einschätzung sollte sich bewahrheiten: Ende 2003 wurde auch dieses Projekt gestrichen. Stattdessen erschien später mit Fallout: Brotherhood of Steel ein völlig anderer Titel, der 2004 für Konsolen veröffentlicht wurde.
Im selben Gespräch äußerte sich Avellone auch zu neueren Entwicklungen rund um die Fallout-Marke, darunter die erfolgreiche TV-Serie von Amazon. Trotz ihres Erfolgs zeigte er sich davon wenig begeistert und positionierte sich klar kritisch.
Die Geschichte rund um das ursprüngliche Baldur’s Gate 3 zeigt damit eindrucksvoll, wie stark wirtschaftliche Entscheidungen und interne Probleme die Entwicklung großer Spiele beeinflussen können - selbst dann, wenn ein Projekt großes Potenzial besitzt.
Mit Baldur’s Gate 3 gelang Larian Studios im Jahr 2023 ein riesiger Durchbruch. Das Rollenspiel auf Basis von Dungeons & Dragons wurde vielfach ausgezeichnet und zählt bis heute zu den prägendsten Titeln seines Genres.
Was viele jedoch nicht wissen: Ein dritter Teil war bereits Jahrzehnte zuvor geplant - lange bevor das aktuelle Spiel überhaupt existierte.
Schon 2002 kündigten die Black Isle Studios ein Projekt mit dem Titel Baldur’s Gate 3: The Black Hound an. Dieses sollte auf der damals aktuellen dritten Edition von Dungeons & Dragons basieren und die Reihe konsequent fortführen.
Doch nur ein Jahr später kam das Aus. 2003 wurde die Entwicklung eingestellt - offiziell ohne klare Begründung. Genau dieser plötzliche Abbruch sorgt bis heute für Diskussionen.
Licht ins Dunkel bringt nun Chris Avellone, der damals selbst an dem Projekt beteiligt war. In einem Interview schilderte er, dass die Entscheidung alles andere als gewöhnlich gewesen sei.
Er erklärte:
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Zahlung nicht an die richtige Stelle ging.“
Für ihn wirkte die Einstellung wie ein interner Fehler auf Seiten des Publishers Interplay Entertainment, der zu dieser Zeit ohnehin mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
Die Rechte an der Marke gingen verloren und damit auch die Grundlage für die Weiterentwicklung des Spiels.
https://2playerz.de/p/baldurs-gate-3-dieses-dd-kernelement-wollte-larian-ursprunglich-streichen
Nach dem Aus von The Black Hound wurde das Team auf ein anderes ambitioniertes Projekt angesetzt: Van Buren, eine frühe Version von Fallout 3.
Doch laut Avellone war bereits zu diesem Zeitpunkt absehbar, dass auch dieses Vorhaben kein gutes Ende nehmen würde.
„In dem Moment, als ‚Baldur’s Gate 3‘ gecancelt wurde, wusste ich, dass ‚Van Buren‘ nicht zustande kommen würde“, so der Entwickler.
Seine Einschätzung sollte sich bewahrheiten: Ende 2003 wurde auch dieses Projekt gestrichen. Stattdessen erschien später mit Fallout: Brotherhood of Steel ein völlig anderer Titel, der 2004 für Konsolen veröffentlicht wurde.
Im selben Gespräch äußerte sich Avellone auch zu neueren Entwicklungen rund um die Fallout-Marke, darunter die erfolgreiche TV-Serie von Amazon. Trotz ihres Erfolgs zeigte er sich davon wenig begeistert und positionierte sich klar kritisch.
Die Geschichte rund um das ursprüngliche Baldur’s Gate 3 zeigt damit eindrucksvoll, wie stark wirtschaftliche Entscheidungen und interne Probleme die Entwicklung großer Spiele beeinflussen können - selbst dann, wenn ein Projekt großes Potenzial besitzt.
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