Nach dem Rücktritt von Phil Spencer steht Xbox vor einem Umbruch. Analyst Michael Pachter sieht die Zukunft der Konsole düster und kritisiert vor allem die Game-Pass-Strategie. Kann Microsoft unter neuer Führung gegensteuern?
Nach dem Rücktritt von Phil Spencer steht Xbox vor einem Umbruch. Analyst Michael Pachter sieht die Zukunft der Konsole düster und kritisiert vor allem die Game-Pass-Strategie. Kann Microsoft unter neuer Führung gegensteuern?
Nach dem Rücktritt von Phil Spencer steht die Gaming-Sparte von Microsoft vor einem Neustart. Die neue CEO Asha Sharma sprach in ersten Interviews von einer „Rückkehr von Xbox“ und stellte klar, dass Hardware weiterhin eine zentrale Rolle spielen soll.
Mit einer neuen Xbox-Konsole, die Berichten zufolge für Ende 2027 geplant ist, scheint die nächste Generation bereits in Arbeit zu sein. Doch nicht alle Beobachter glauben an einen erfolgreichen Neustart.
https://2playerz.de/p/interview-asha-sharma-und-matt-booty-uber-die-zukunft-von-xbox
Der Wedbush-Analyst Michael Pachter äußerte sich in einem Gespräch mit GamesBeat äußerst kritisch. Sein Fazit fällt drastisch aus:
„Ich denke, die Konsole ist tot. Ich glaube, sie haben es mit der Konsole bereits vermasselt, indem sie sich so sehr dem Game Pass verschrieben haben.“
Dabei war Pachter noch vor wenigen Jahren ein Befürworter des Abodienstes. 2024 prognostizierte er sogar 200 Millionen Abonnenten innerhalb eines Jahrzehnts.
Doch die jüngste Preiserhöhung auf 30 US-Dollar für das Ultimate-Abo sowie strategische Umstellungen haben seine Einschätzung offenbar grundlegend verändert.
Besonders hart geht Pachter mit der Preisstruktur ins Gericht:
„Das Problem am Game Pass war dieses ‚Alles oder Nichts‘. Gib mir 30 Dollar im Monat oder verpiss dich - du spielst meine Spiele nicht.“
Er kritisiert, dass Microsoft potenzielle Käufer*innen ausschließe, die einzelne Titel erwerben würden, aber keine Konsole oder kein teures Abo abschließen möchten.
„Warum sollte man EA Sports FC nicht an die 100 Millionen Menschen verkaufen, die es gerne spielen würden, aber keine Konsole kaufen wollen? Natürlich sollte man das.“
Für Pachter sei das Modell vergleichbar mit einem Buffet, das deutlich teurer geworden ist als eine normale Mahlzeit.
https://2playerz.de/p/xbox-game-pass-alle-zugange-und-entfernungen-im-februar-2026
Statt auf ein kostspieliges Abosystem zu setzen, empfiehlt der Analyst ein Plattform-Modell nach dem Vorbild von Valve mit Steam - also mehr Offenheit, Konnektivität und Cloud-Infrastruktur statt strikter Zugangsbeschränkungen.
„Ich denke, die totale Ausrichtung auf ein 30-Dollar-Abo war der falsche Weg. Der Preis sollte bei 10 Dollar im Monat liegen, ‚All you can eat‘. Wer bezahlt schon für ein Buffet, wenn er weiß, dass es fünfmal so viel kostet wie eine normale Mahlzeit?“
Er ergänzt:
„Wie will man ein Geschäft führen, bei dem man den Leuten 360 Dollar im Jahr im Voraus berechnet, wenn ein Spiel nur 70 Dollar kostet? Sie hätten es wie eine Kantine führen sollen. Das ist ihr Fehler.“
Unterdessen gibt es Berichte, dass Microsoft den Game Pass durch zusätzliche Inhalte in der Ultimate-Stufe attraktiver machen möchte. Ob das reicht, um das Ruder herumzureißen, bleibt offen. Für Pachter scheint der Xbox-Zug jedenfalls bereits abgefahren zu sein.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 1
Einen Kommentar schreiben