Mit Star Wars: Zero Company wagt sich das Franchise in ungewohntes Terrain. Ein leitender Entwickler lobt den Mut dahinter und kritisiert gleichzeitig die fehlende Innovationsbereitschaft großer Publisher.
Mit Star Wars: Zero Company wagt sich das Franchise in ungewohntes Terrain. Ein leitender Entwickler lobt den Mut dahinter und kritisiert gleichzeitig die fehlende Innovationsbereitschaft großer Publisher.
In einer Branche, in der hohe Budgets oft kreative Risiken verhindern, sorgt Star Wars: Zero Company für eine ungewöhnliche Ausnahme. Statt auf bewährte Action-Formeln zu setzen, schlägt das Projekt einen deutlich anderen Weg ein: rundenbasierte Taktik im Star-Wars-Universum.
Hinter dem Titel steht das Studio Bit Reactor, das aus ehemaligen Entwickler*innen von Firaxis Games besteht - bekannt für Reihen wie XCOM. Unterstützt wird das Projekt von Respawn Entertainment und Lucasfilm Games.
Studio-Gründer Greg Foertsch findet, gegenüber PC Gamer, klare Worte zur aktuellen Lage der Industrie und sieht ein grundlegendes Problem:
„Wenn man sich einige der Dinge ansieht, die in der Branche vor sich gehen, ist vieles sehr nachahmend. Kunst ist immer so. Spiele sind da keine Ausnahme.“
Gerade deshalb hebt er hervor, wie ungewöhnlich die Unterstützung für ein Projekt wie Zero Company ist:
„Ich denke an die Kühnheit, mit der sowohl Respawn als auch Lucasfilm uns begegnet sind. […] Sie haben die Vision, den Mut und die Überzeugung, dieses Risiko mit einem brandneuen Studio einzugehen.“
https://2playerz.de/p/star-wars-zero-company-neue-screenshots-enthullt
Trotz der Strahlkraft von Star Wars bleibt das Genre eine Herausforderung. Laut Foertsch garantiert selbst eine starke Lizenz keinen kommerziellen Erfolg - vor allem nicht im Taktikbereich.
Als Beispiel dient Marvel’s Midnight Suns, das trotz positiver Resonanz wirtschaftlich hinter den Erwartungen blieb.
Für ihn ist das aktuelle Projekt daher alles andere als selbstverständlich:
„Sie haben den Glauben an uns, etwas Neues zu machen, etwas außerhalb ihrer Normen.“
Zudem betont er, dass weder Respawn Entertainment noch Lucasfilm Games bisher Erfahrung mit rundenbasierter Taktik gesammelt haben - ein weiterer Faktor, der das Risiko erhöht.
https://2playerz.de/p/star-wars-zero-company-mischt-taktik-und-story-mehr-als-nur-xcom-im-star-wars-gewand
Gleichzeitig verfolgt das Team einen Ansatz, der das Genre zugänglicher machen soll. Star Wars: Zero Company kombiniert klassische Taktikmechaniken mit erzählerischen Elementen, die an moderne Story-RPGs erinnern.
Erste Eindrücke deuten darauf hin, dass neben den Gefechten auch die Crew-Interaktionen und die Erkundung eine größere Rolle spielen könnten - ein Ansatz, der Parallelen zu Mass Effect erkennen lässt.
Im Hintergrund soll Respawn Entertainment zudem sicherstellen, dass die bekannte Blockbuster-Qualität der Star Wars Jedi-Reihe erhalten bleibt.
Geplant ist der Release von Star Wars: Zero Company weiterhin für 2026 auf PS5, Xbox Series X/S und PC.
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