Nach der überraschenden Schließung von Spiders steht Nacon massiv in der Kritik. Ein verfrühter DLC-Release für GreedFall: The Dying World sorgt zusätzlich für Verwirrung.
Nach der überraschenden Schließung von Spiders steht Nacon massiv in der Kritik. Ein verfrühter DLC-Release für GreedFall: The Dying World sorgt zusätzlich für Verwirrung.
Die überraschende Schließung von Spiders, bekannt durch Titel wie GreedFall und Steelrising, schlägt weiterhin hohe Wellen. Offiziell wurde der Schritt mit finanziellen Problemen des Mutterkonzerns Nacon begründet, der zuvor Insolvenz anmelden musste.
Doch ehemalige Mitarbeiter*innen zeichnen ein deutlich düstereres Bild. Sie werfen Nacon vor, Warnungen ignoriert und Projekte bewusst eingestellt zu haben, sodass das Studio nach GreedFall: The Dying World ohne Perspektive dastand.
Die Folge: Einige Entwickler*innen riefen sogar öffentlich dazu auf, die eigenen Spiele zu boykottieren - da sie selbst finanziell nicht mehr von den Verkäufen profitieren würden.
https://2playerz.de/p/spiders-geschlossen-entwicklerinnen-rufen-zum-boykott-auf
Mitten in diese ohnehin angespannte Situation platzte eine weitere kontroverse Entscheidung: Nacon veröffentlichte den DLC „Peren’s Black Mass“ überraschend früher als geplant.
⚙ A new patch is live on PC and consoles!
— GreedFall (@greedfall) May 4, 2026
Dive into the new “Peren's Black Mass” DLC quest, along with improvements to combat, quest progression, stability, and UI.
🔗 Check out the full patch notes for all details: https://t.co/0Jtl1GsdXC pic.twitter.com/3fJjNKL16W
Ursprünglich war der Zusatzinhalt für den 14. Mai angesetzt und sollte rund 9,99 € kosten. Nun deutet vieles darauf hin, dass der DLC einfach mit einem Update ausgeliefert wurde - möglicherweise sogar kostenlos.
Doch genau hier beginnt das nächste Problem:
Spieler*innen berichten, dass sich der Inhalt im Spiel kaum oder gar nicht finden lässt.
„Die Beschreibung sagt, man soll Cardinal Pius in Peren helfen - aber dort passiert einfach nichts.“
Ob es sich um einen Fehler, schlecht kommunizierten Premium-Content oder ein unfertiges Feature handelt, bleibt unklar. Ohne das ursprüngliche Entwicklerteam wirkt der Release auf viele wie eine Pflichtabwicklung ohne klare Struktur.
Während die Community Antworten fordert, bleibt eine offizielle Stellungnahme von Nacon bislang aus. Mehrere Anfragen wurden laut Berichten lediglich mit „kein Kommentar“ beantwortet.
Gerade auf Plattformen wie Steam wächst deshalb der Druck. Viele Spieler*innen fordern Transparenz zur Schließung von Spiders und zu den Vorwürfen der ehemaligen Mitarbeiter.
Die aktuelle Situation wirkt auf viele Beobachter*innen wie ein Paradebeispiel dafür, wie mangelnde Kommunikation eine ohnehin kritische Lage weiter eskalieren kann.
https://2playerz.de/p/nacon-insolvenz-gewerkschaft-erhebt-massive-vorwurfe-gegen-management
Ein möglicher Wendepunkt könnte das kommende Showcase darstellen: Beim nächsten Nacon Connect dürfte das Unternehmen im Fokus der Öffentlichkeit stehen.
Ob Nacon die Gelegenheit nutzt, um auf die Vorwürfe einzugehen und Klarheit rund um den DLC sowie die Studio-Schließung zu schaffen, bleibt abzuwarten.
Fest steht: Die Kombination aus Insolvenz, Entwicklerkritik und einem chaotischen DLC-Release hat das Vertrauen vieler Spieler*innen massiv erschüttert.
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