Neue Gerüchte erschüttern den Game Pass: Ausgerechnet Call of Duty könnte künftig nicht mehr zum Release enthalten sein. Hintergrund sind massive Einnahmeverluste und mögliche Änderungen an Microsofts Abo-Strategie.
Neue Gerüchte erschüttern den Game Pass: Ausgerechnet Call of Duty könnte künftig nicht mehr zum Release enthalten sein. Hintergrund sind massive Einnahmeverluste und mögliche Änderungen an Microsofts Abo-Strategie.
Für viele Spieler ist der Xbox Game Pass vor allem wegen seiner Day-One-Releases attraktiv - insbesondere seit der Integration der Call of Duty-Reihe nach der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft.
Doch nach der Preiserhöhung im Oktober steht der Dienst zunehmend in der Kritik. Entsprechend sucht Microsoft offenbar nach neuen Wegen, den Mehrwert zu steigern oder alternative Abo-Modelle einzuführen.
Ein zentraler Streitpunkt ist die Wirtschaftlichkeit großer Releases im Abo. Laut Berichten soll allein die Aufnahme von Call of Duty: Black Ops 6 Microsoft rund 300 Millionen US-Dollar an potenziellen Verkaufsumsätzen gekostet haben.
Journalist Jez Corden beschreibt das Problem in seinem Podcast so:
„Microsoft hat eine Formel, um dem Game Pass die Kosten für das Engagement bei First-Party-Spielen zurückzubuchen.“
„Wenn man ein riesiges Spiel wie Call of Duty im Abo hat, saugt Call of Duty einen Großteil dieser Einnahmen auf.“
Damit könnte genau das Zugpferd des Dienstes zum finanziellen Risiko werden.
Besonders brisant: Laut Corden sei es durchaus möglich, dass zukünftige Call of Duty-Titel nicht mehr direkt zum Release im Game Pass landen.
„Es wird interessant sein zu sehen, ob sie Call of Duty dieses Jahr aus dem Game Pass nehmen - […] das ist eine Möglichkeit.“
Ein solcher Schritt würde die bisherige Strategie massiv verändern – und könnte für viele Abonnenten ein echter Wendepunkt sein.
Um das Modell zu retten, denkt Microsoft offenbar über eine stärkere Aufteilung des Angebots nach.
Im Raum steht eine Art Premium- oder „Super-Stufe“, in der besonders große Titel wie Call of Duty landen könnten. Gleichzeitig könnten günstigere Varianten ohne diese Blockbuster angeboten werden.
„Gibt es vielleicht ein Universum, in dem wir mehr Abo-Stufen bekommen?“
Diese Idee würde zwar neue Optionen schaffen, könnte aber auch den klaren Vorteil des Game Pass - alles in einem Abo - verwässern.
https://2playerz.de/p/bericht-xbox-game-pass-konnte-vor-weiteren-anpassungen-stehen
Noch hat sich Asha Sharma beziehungsweise Microsoft nicht offiziell zu den Gerüchten geäußert. Doch klar ist:
Die Zukunft von Call of Duty im Game Pass könnte zum entscheidenden Test für das gesamte Abo-Modell werden.
Sollte der Shooter tatsächlich herausgenommen oder hinter eine teurere Stufe verschoben werden, würde das nicht nur den Wert des Dienstes neu definieren - sondern auch zeigen, wie tragfähig das „Day-One für alle“-Versprechen wirklich ist.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben