Ein früherer Story-Chef von The Witcher wünscht sich für das Remake ein verworfenes Finale. CD Projekt und Fool’s Theory könnten dem Klassiker damit mehr Freiheit geben.
Ein früherer Story-Chef von The Witcher wünscht sich für das Remake ein verworfenes Finale. CD Projekt und Fool’s Theory könnten dem Klassiker damit mehr Freiheit geben.
Während eines Let’s Plays des ersten The Witcher hat sich ein früherer Kreativkopf erneut intensiv mit der Geschichte des Originals beschäftigt, und dabei den Blick direkt nach vorn gerichtet. Im Fokus stand das kommende Remake, das von Fool’s Theory in Zusammenarbeit mit CD Projekt entwickelt wird.
Das Studio-Team hinter der Neuauflage kennt das Universum in und auswendig: Viele der Entwickler haben früher selbst an The Witcher gearbeitet. Entsprechend groß sind die Hoffnungen, dass das Remake mehr als nur eine hübschere Version des Klassikers wird.
Der damalige Lead Narrative Designer Artur Ganszyniec war maßgeblich am Epilog des Originals beteiligt. Rückblickend erklärte er, dass dieses Finale unter massivem Zeitdruck entstanden sei. Genau dieser Stress sorgte am Ende dafür, dass interne Entscheidungen fielen, die die ursprünglichen Pläne der Autoren über Bord warfen.
Statt eines spielbaren Abschlusses bekam das Spiel ein festes Ende, das in animierter Form einen Übergang zu The Witcher 2: Assassins of Kings herstellte. Der damalige Projektleiter Jacek Brzeziński drückte diese Richtung durch, sehr zum Unmut einiger Kreativer.
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Nach der ursprünglichen Idee sollte der Epilog nicht nur spielbar sein, sondern den Spieler*innen bewusst mehr Raum lassen. Ein offener Abschluss hätte bedeutet: weniger festgelegte Ereignisse, mehr Freiheit, sich in der Welt zu verlieren und Geralt als Figur weiter zu erleben.
Gerade für ein modernes Remake könnte dieses Konzept besser zur offenen Struktur passen. Die Welt von The Witcher lebt von Entscheidungen, Grautönen und dem Gefühl, dass nicht alles vorgegeben ist. Ein offenes Finale würde diesen Ton konsequenter weiterführen, und könnte dem Remake eine eigene Identität verleihen, statt nur bekannte Beats neu aufzulegen.
Unterm Strich hofft Artur Ganszyniec vor allem auf eines: dass die Neuauflage ein richtig gutes Spiel wird. Ob CD Projekt und Fool’s Theory tatsächlich den Mut haben, ein verworfenes Konzept zurückzuholen, bleibt offen, die Vorlage bietet aber definitiv Raum für mutige Entscheidungen.
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Einen konkreten Termin für das Remake gibt es bislang nicht. Offiziell befindet sich das Projekt noch in einer frühen Phase. Branchennahe Einschätzungen gehen davon aus, dass vor 2028 kaum mit dem Release zu rechnen ist.
Der Fokus liegt aktuell ohnehin auf The Witcher 4, das voraussichtlich zuerst erscheinen wird. Das Remake muss sich also hinten anstellen, bekommt dafür aber hoffentlich die Zeit, die es braucht.
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