Microsoft könnte den Xbox Game Pass grundlegend umbauen. Ein neues „À-la-carte“-Modell soll Nutzer*innen erlauben, Inhalte individuell auszuwählen - während Preisänderungen und neue Strategien bereits erste Auswirkungen zeigen.
Microsoft könnte den Xbox Game Pass grundlegend umbauen. Ein neues „À-la-carte“-Modell soll Nutzer*innen erlauben, Inhalte individuell auszuwählen - während Preisänderungen und neue Strategien bereits erste Auswirkungen zeigen.
Microsoft arbeitet offenbar an einer grundlegenden Neuausrichtung des Xbox Game Pass. Laut einem Bericht von Windows Central steht langfristig ein flexibles Baukasten-System im Raum.
„Quellen bei Microsoft haben mir mitgeteilt, dass das längerfristige Ziel für den Xbox Game Pass darin besteht, ihn flexibler zu gestalten. Im Wesentlichen ist eine Art ‚Stell dir deinen eigenen Plan zusammen‘-Modell geplant, bei dem Nutzer entscheiden können, welche Inhalte sie in ihrem Abo haben möchten.“
Die Idee dahinter: Nutzer*innen zahlen nur noch für das, was sie tatsächlich verwenden und können ihr Abo individuell zusammenstellen.
In einem solchen Modell könnten einzelne Bestandteile optional werden. Dazu zählen unter anderem:
Auch Integrationen von Services wie World of Warcraft-Abos oder Minecraft Realms werden diskutiert. Selbst Partnerschaften mit Plattformen wie Netflix oder ein möglicher Familienplan stehen im Raum.
Interne Codenamen wie „Duet“ und „Triton“ deuten darauf hin, dass Microsoft bereits an modularen Servicepaketen arbeitet.
https://2playerz.de/p/xbox-arbeitet-angeblich-an-triton-einem-game-pass-nur-fur-first-party-spiele
Parallel zu diesen Plänen hat Microsoft bereits erste Anpassungen vorgenommen. Der Preis für den Game Pass Ultimate wurde auf 20,99 Euro gesenkt, während der PC Game Pass nun 12,99 Euro kostet.
Gleichzeitig gibt es jedoch Einschränkungen: Neue Teile von Call of Duty erscheinen nicht mehr direkt zum Release im Abo. Stattdessen werden sie erst mit Verzögerung - etwa ein Jahr später - integriert.
Ein Microsoft-Sprecher erklärte dazu:
„Unsere Spieler*innen haben unterschiedliche Vorlieben. Diese Änderungen basieren auf dem Feedback, das wir erhalten haben.“
Branchenexperten bewerten diese Entwicklung als logische Reaktion auf bisherige Probleme. Mat Piscatella bringt es (via GamesIndustry) klar auf den Punkt:
„Schon sehr früh im Experiment ‚Call of Duty im Game Pass‘ war klar, dass es weder zu einem signifikanten Anstieg der Konsolenverkäufe noch der Abonnements führte. Diese Änderung ist daher überhaupt nicht überraschend - vielleicht sogar überfällig.“
Auch Piers Harding-Rolls bestätigt, dass der erhoffte Effekt ausgeblieben ist:
„Die kurzfristigen, intensiven Abonnentenschübe konnten nicht gehalten werden.“
https://2playerz.de/p/xbox-game-pass-wird-gunstiger-aber-mit-einem-haken-fur-call-of-duty
Die Kombination aus Preissenkung und späterem Zugang zu großen Titeln könnte sich dennoch auszahlen. Laut Experten war der Preis zuvor für viele Nutzer*innen schlicht zu hoch, während das neue Modell wieder attraktiver wirken könnte.
„Die Einbindung von Call of Duty hatte dazu geführt, dass der Game Pass Ultimate für viele unbezahlbar wurde. Diese Änderung ist eine ausgewogene Lösung.“
Zugleich betont Harding-Rolls, dass Day-One-Releases nicht komplett verschwinden werden:
„Ein neues Zeitfenster für Call of Duty bedeutet nicht das Ende von Day-One-Releases im Game Pass. Es öffnet die Tür für einen flexibleren Ansatz.“
https://2playerz.de/p/xbox-game-pass-alle-zugange-und-entfernungen-im-april-2026
Alles deutet darauf hin, dass sich der Xbox Game Pass von einem festen Abo zunehmend zu einem modularen Service entwickelt. Nutzer*innen könnten künftig selbst entscheiden, wie viel sie zahlen und welche Inhalte sie erhalten.
Damit nähert sich das Modell stärker einem individuell zusammengestellten Angebot an, statt einer klassischen „All-in-One“-Flatrate.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben