Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wurde nach mehreren Verschiebungen endgültig eingestellt. Ubisoft nennt Qualitätsprobleme und hohe Kosten als Gründe - ein neuer Clip zeigt dennoch Einblicke in die verworfene Version.
Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wurde nach mehreren Verschiebungen endgültig eingestellt. Ubisoft nennt Qualitätsprobleme und hohe Kosten als Gründe - ein neuer Clip zeigt dennoch Einblicke in die verworfene Version.
Nach zahlreichen Verzögerungen und internen Umstrukturierungen stand im Januar entgültig fest: Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wird nicht mehr erscheinen.
Viele Fans hatten gehofft, dass der Titel nach den Verschiebungen doch noch 2026 veröffentlicht wird. Stattdessen fiel das Projekt den umfangreichen Sparmaßnahmen von Ubisoft zum Opfer, die Anfang des Jahres angekündigt wurden.
Damit endet eine lange und problematische Entwicklungsgeschichte, die bereits 2020 mit der offiziellen Ankündigung begann.
Trotz der Einstellung des Spiels gibt es nun zumindest einen kleinen Blick darauf, was hätte entstehen können. Der Designer Chandra Kouns, der zwischen 2021 und 2022 am Remake arbeitete, veröffentlichte ein kurzes GIF aus der Entwicklung.
Der Clip zeigt den Prinzen bei der Erkundung einer Bibliothek sowie Ausschnitte aus dem Kampfsystem. Auch wenn es sich nur um wenige Sekunden handelt, liefert das Material einen Eindruck davon, in welche Richtung sich das Remake bewegt hätte.
Game designer Chandra Kouns, who worked on the remake of Prince of Persia: The Sands of Time (2021/22), shared a GIF on his website (portfolio) showing previously unseen footage from the game: the Prince fighting alongside Farah in the library, and the Prince jumping from one… pic.twitter.com/TYMU9VK423
— Prince of Persia Universe (@popuniversee) April 9, 2026
Die Entwicklung des Remakes verlief von Beginn an schwierig. Ursprünglich wurde das Projekt bei den Ubisoft-Studios in Pune und Mumbai angesiedelt.
Da die Fortschritte jedoch hinter den Erwartungen zurückblieben, entschied sich Ubisoft im Mai 2022 dazu, das Projekt an Ubisoft Montreal zu übergeben. Trotz dieser Maßnahme kam es weiterhin zu Verzögerungen, da das Team versuchte, die Qualität des Spiels auf ein angemessenes Niveau zu bringen.
Am Ende reichten die Fortschritte jedoch nicht aus, um das Projekt zu retten.
https://2playerz.de/p/eingestelltes-remake-leak-zeigt-fruhe-version-von-prince-of-persia-the-sands-of-time
In einem offiziellen Statement äußerte sich Ubisoft ausführlich zu den Hintergründen der Entscheidung:
„Wir wissen, dass dies zutiefst enttäuschend ist. Das Spiel hat eine enorme Bedeutung für die Fans und für die Teams, die daran gearbeitet haben.“
Weiter heißt es:
„Eine Fortführung hätte mehr Zeit und Investitionen erfordert, als wir verantwortungsvoll zusagen könnten. Zudem wollten wir nichts veröffentlichen, das hinter dem zurückbleibt, wofür ‚The Sands of Time‘ steht.“
Damit macht der Publisher deutlich, dass vor allem Qualitätsansprüche und wirtschaftliche Faktoren zum Abbruch führten.
https://2playerz.de/p/prince-of-persia-the-sands-of-time-ex-entwickler-erklart-hintergrunde-gameplay-features-des-abgesagten-remakes
Was diese Entscheidung langfristig für die Zukunft von Prince of Persia bedeutet, bleibt offen. Ubisoft hat sich bislang nicht dazu geäußert, ob und wann die Marke mit einem neuen Projekt zurückkehren könnte.
Nach dem Aus des Remakes steht die Reihe somit erneut an einem Wendepunkt und Fans müssen sich wohl weiter gedulden, bis der Prinz sein Comeback feiert.
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