Der Closed Playtest von Horizon Hunters Gathering bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die niedrigen Peak-Zahlen werfen neue Fragen zur GaaS-Strategie von Sony auf.
Der Closed Playtest von Horizon Hunters Gathering bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die niedrigen Peak-Zahlen werfen neue Fragen zur GaaS-Strategie von Sony auf.
Der aktuell laufende Closed Playtest von Horizon Hunters Gathering sorgt für Stirnrunzeln. Während der ersten Testphase erreichte der Titel einen Peak von lediglich 561 gleichzeitigen Spieler*innen, im zweiten Durchlauf sank der Höchstwert sogar auf 300 Teilnehmer*innen. Für ein Projekt, das als langfristiges Multiplayer-Erlebnis konzipiert wurde, sind das keine Zahlen, die sofort Optimismus verbreiten.
Zum Zeitpunkt dieses Artikels, spielen lediglich 2 Spieler*innen den Titel.

Doppelt bitter: Auch Marathon schreibt nicht gerade die besten Zahlen, beim aktuellen Server Slam:
https://2playerz.de/p/marathon-server-slam-startet-durchwachsen-bungie-reagiert-auf-feedback-und-identifiziert-probleme
Zwar handelt es sich um einen geschlossenen Test mit limitiertem Zugang, dennoch gelten solche Phasen als erster Indikator für Community-Interesse und Mundpropaganda. Gerade bei einem Titel aus dem Umfeld einer etablierten Marke und entwickelt von Guerrilla Games, hätten Beobachter*innen eine stärkere Anfangsdynamik erwartet.
Ein Multiplayer-Spiel lebt von Aktivität, kurzen Matchmaking-Zeiten und einer spürbaren Community. Bleibt diese aus, wirkt sich das unmittelbar auf die Wahrnehmung und Motivation potenzieller Spieler*innen aus.
Für Sony Interactive Entertainment ist die Situation heikel. Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren verstärkt auf Games-as-a-Service-Projekte gesetzt, musste jedoch bereits mehrere Strategiekorrekturen vornehmen. Die aktuellen Zahlen von Horizon Hunters Gathering dürften intern genau analysiert werden - insbesondere vor dem Hintergrund, dass narrative Einzelspieler-Erlebnisse traditionell zu den größten Stärken der PlayStation Studios zählen.
https://2playerz.de/p/sony-strich-bereits-10-grosse-first-party-projekte-live-service-strategie-wackelt
Beobachter*innen ziehen bereits Parallelen zu Concord, das ebenfalls Schwierigkeiten hatte, eine stabile Spielerbasis aufzubauen und kurz nach Release wieder gestoppt wurde - Rückerstattungen inklusive. Auch dort stellte sich früh die Frage, ob Konzept und Marktumfeld zueinander passten.
Ob Horizon Hunters Gathering ein ähnliches Schicksal droht, ist derzeit offen. Dennoch zeigt der verhaltene Start, wie sensibel der Markt für neue Multiplayer-Marken geworden ist, selbst wenn sie aus einem bekannten Franchise stammen.
Die Playtest-Sessions laufen noch bis heute, mit festen Zeitfenstern in Europa und Nordamerika. Ob diese weiteren Tests eine Trendwende bringen oder die Skepsis weiter verstärken, bleibt abzuwarten.
Fest steht: Für ein Service-Spiel, das auf langfristige Bindung ausgelegt ist, zählt jeder frühe Eindruck - und der fällt bislang ernüchternd aus.
Der aktuell laufende Closed Playtest von Horizon Hunters Gathering sorgt für Stirnrunzeln. Während der ersten Testphase erreichte der Titel einen Peak von lediglich 561 gleichzeitigen Spieler*innen, im zweiten Durchlauf sank der Höchstwert sogar auf 300 Teilnehmer*innen. Für ein Projekt, das als langfristiges Multiplayer-Erlebnis konzipiert wurde, sind das keine Zahlen, die sofort Optimismus verbreiten.
Zum Zeitpunkt dieses Artikels, spielen lediglich 2 Spieler*innen den Titel.

Doppelt bitter: Auch Marathon schreibt nicht gerade die besten Zahlen, beim aktuellen Server Slam:
https://2playerz.de/p/marathon-server-slam-startet-durchwachsen-bungie-reagiert-auf-feedback-und-identifiziert-probleme
Zwar handelt es sich um einen geschlossenen Test mit limitiertem Zugang, dennoch gelten solche Phasen als erster Indikator für Community-Interesse und Mundpropaganda. Gerade bei einem Titel aus dem Umfeld einer etablierten Marke und entwickelt von Guerrilla Games, hätten Beobachter*innen eine stärkere Anfangsdynamik erwartet.
Ein Multiplayer-Spiel lebt von Aktivität, kurzen Matchmaking-Zeiten und einer spürbaren Community. Bleibt diese aus, wirkt sich das unmittelbar auf die Wahrnehmung und Motivation potenzieller Spieler*innen aus.
Für Sony Interactive Entertainment ist die Situation heikel. Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren verstärkt auf Games-as-a-Service-Projekte gesetzt, musste jedoch bereits mehrere Strategiekorrekturen vornehmen. Die aktuellen Zahlen von Horizon Hunters Gathering dürften intern genau analysiert werden - insbesondere vor dem Hintergrund, dass narrative Einzelspieler-Erlebnisse traditionell zu den größten Stärken der PlayStation Studios zählen.
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Beobachter*innen ziehen bereits Parallelen zu Concord, das ebenfalls Schwierigkeiten hatte, eine stabile Spielerbasis aufzubauen und kurz nach Release wieder gestoppt wurde - Rückerstattungen inklusive. Auch dort stellte sich früh die Frage, ob Konzept und Marktumfeld zueinander passten.
Ob Horizon Hunters Gathering ein ähnliches Schicksal droht, ist derzeit offen. Dennoch zeigt der verhaltene Start, wie sensibel der Markt für neue Multiplayer-Marken geworden ist, selbst wenn sie aus einem bekannten Franchise stammen.
Die Playtest-Sessions laufen noch bis heute, mit festen Zeitfenstern in Europa und Nordamerika. Ob diese weiteren Tests eine Trendwende bringen oder die Skepsis weiter verstärken, bleibt abzuwarten.
Fest steht: Für ein Service-Spiel, das auf langfristige Bindung ausgelegt ist, zählt jeder frühe Eindruck - und der fällt bislang ernüchternd aus.
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