Capcom enthüllt neue Details zu Resident Evil: Requiem: Nach Jahren der Entwicklung erhielt der Horror-Titel eine drastische Neuausrichtung. Laut ESRB-Rating erwarten Spieler*innen extreme Gewaltdarstellungen.
Capcom enthüllt neue Details zu Resident Evil: Requiem: Nach Jahren der Entwicklung erhielt der Horror-Titel eine drastische Neuausrichtung. Laut ESRB-Rating erwarten Spieler*innen extreme Gewaltdarstellungen.
In der vergangenen Woche gewährte Capcom Medienvertretern erstmals die Gelegenheit, Resident Evil: Requiem anzuspielen. Neben neuen Gameplay-Szenen verriet das Team zusätzliche Details, darunter unberechenbare Gegner und einen auffallend hohen Gewaltgrad.
Im Gespräch mit dem japanischen PlayStation Blog blickte Game Director Koshi Nakanishi auf die lange Entstehungszeit zurück und bestätigte, dass das Projekt nach mehreren Jahren eine grundlegende Neuausrichtung erhielt. Die Version, die heute existiert, entstand demnach deutlich später als ursprünglich geplant.
„Die Entwicklung begann vor sechs Jahren in kleinem Maßstab“, erklärte Nakanishi. „Die aktuelle Form, die jetzt alle gespielt haben, entstand jedoch erst vor etwa drei Jahren.“
Damit startete die Produktion ungefähr 2020 - also noch bevor der vorherige Serienteil veröffentlicht wurde. Bereits zuvor hatte Capcom eingeräumt, dass das neue Resident Evil anfangs als Multiplayer-Erfahrung gedacht war, bevor man sich für eine andere Richtung entschied.
„Wir begannen mit der Entwicklung nach dem offensichtlichen Abschluss von Ethans Geschichte mit Resident Evil 7 und dem achten nummerierten Titel, Resident Evil Village“, führte Nakanishi aus.
Gleichzeitig warnte der Director davor, die Handlung falsch einzuordnen. Statt direkt an die jüngeren Episoden anzuknüpfen, orientieren sich die Autoren wieder stärker an den Ereignissen der ersten sechs Teile.
„Wir sind dankbar, dass Resident Evil 7 und Resident Evil 8 viel Lob erhalten haben. Aber sie wurden so geschrieben, dass sie teilweise von der Geschichte bis einschließlich Resident Evil 6 losgelöst sind“, sagte Nakanishi.
„Deshalb haben wir mit der Arbeit an diesem Projekt begonnen, weil wir fanden, dass es an der Zeit war, zu dieser Geschichte zurückzukehren.“
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Alles deutet darauf hin, dass Fans einen der intensivsten und blutigsten Ableger der fast 30-jährigen Reihe erleben könnten.
Die Einstufung der ESRB bestätigt diesen Eindruck: Resident Evil: Requiem erhielt ein Mature-17+-Rating und scheint den Gore-Faktor im Vergleich zu Resident Evil 7 und Village nochmals deutlich zu erhöhen.
Zum Arsenal zählen Pistolen, Schrotflinten, Sprengstoffe und sogar Kettensägen, „um Gegner zu verstümmeln und zu enthaupten“.
Entsprechend fällt auch die Warnung der Prüfstelle drastisch aus - beschrieben werden etwa Nahaufnahmen tödlicher Messerangriffe, ein Zombie mit einer Augenverletzung, Körper in industriellen Häckslern sowie Figuren, die durch Feuer oder Kettensägen schwer verstümmelt werden.
Damit liest sich die Freigabebeschreibung fast wie eine Sammlung klassischer Body-Horror-Motive.
https://2playerz.de/p/resident-evil-requiem-geht-an-die-grenzen-capcom-setzt-auf-kompromisslosen-horror
Spieler*innen hierzulande dürften dennoch aufatmen: Hinweise sprechen dafür, dass keine geschnittene Version geplant ist. Capcom verfolgt seit Jahren eine globale „One-Version-Politik“, weshalb auch in Deutschland eine vollständig ungekürzte Fassung erwartet wird. Händler führen den Titel bereits mit einer USK-18-Freigabe.
Laut Nakanishi dient der hohe Gewaltgrad dabei nicht bloß der Provokation.
„Vielmehr sei er notwendig, um ‚schockierende Szenen oder spannungsgeladene Kämpfe‘ unverfälscht auf den Bildschirm zu bringen.“
Zudem wolle man, „dass die Spieler die Regie und die Inszenierung voll erleben können, ohne dass wir uns zurückhalten.“
Das erklärte Ziel: kompromissloser Horror ohne kreative Einschränkungen.
Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.
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