Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 musste Microsoft einen deutlichen Rückgang der Xbox-Umsätze hinnehmen. Hardware und Spieleinhalte brachen ein, während PC- und Cloud-Dienste weiterhin stark wachsen.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 musste Microsoft einen deutlichen Rückgang der Xbox-Umsätze hinnehmen. Hardware und Spieleinhalte brachen ein, während PC- und Cloud-Dienste weiterhin stark wachsen.
Microsoft veröffentlichte für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen deutlichen Rückgang der Xbox-Umsätze. Die Einnahmen im Bereich Hardware fielen um 32 %, während der Umsatz mit Inhalten und Diensten um 5 % sank. Insgesamt lag der Rückgang im Spielesegment bei 9 %.
Amy Hood, Finanzchefin von Microsoft, erklärte dazu:
„[Der Umsatz im Spielebereich lag] unter den Erwartungen, was auf First-Party-Inhalte mit plattformübergreifenden Auswirkungen zurückzuführen war.“
Zwischen Oktober und Dezember 2025 brachte Microsoft vier große Titel auf den Markt, darunter Ninja Gaiden 4, Keeper, Outer Worlds 2 und Call of Duty: Black Ops 7.
Black Ops 7 konnte die üblichen Platzierungen der Reihe in den US-Charts nicht erreichen, Keeper floppte trotz toller Ideen, Ninja Gaiden 4 schaffte es nicht aus dem Schatten der Vorgänger und The Outer Worlds 2 soll sich, laut Gerüchten, nicht einmal eine Million mal verkauft haben.
Trotz der Rückgänge auf der Konsolen-Seite zeigte Microsoft Fortschritte in anderen Segmenten. Die Nutzung des Game Pass auf PC und in der Cloud stieg weiter an.
CEO Satya Nadella betonte:
„Wir haben Rekordzahlen bei PC-Spielern und bezahlten Streaming-Stunden auf Xbox verzeichnet.“
Die Zahlen zeigen, dass der Fokus des Unternehmens zunehmend auf plattformübergreifendes Gaming, Cloud-Dienste und KI-Infrastruktur gelegt wird.
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Die Xbox Series S liegt preislich deutlich über früheren Werten und bietet im Vergleich zur PS5 Digital Edition keinen klaren Vorteil. Gleichzeitig verzichtet Microsoft zunehmend auf Konsolen-Exklusivität, was potenzielle Kaufanreize reduziert.
Experten sehen darin eine strategische Verschiebung: Weg von reinen Konsolenverkäufen hin zu PC, Cloud und plattformunabhängigen Services.
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Die Cloud-Sparte von Microsoft, einschließlich Azure, wuchs um 39 % und überschritt erstmals die Marke von 50 Milliarden US-Dollar. Ein Großteil des zukünftigen Wachstums wird durch die Zusammenarbeit mit OpenAI erwartet, wobei Leistungen im Wert von 250 Milliarden US-Dollar in Aussicht stehen.
Satya Nadella kommentierte:
„Wir befinden uns erst in der Anfangsphase der KI-Verbreitung. Und Microsoft hat bereits ein KI-Geschäft aufgebaut, das größer ist als einige unserer größten Geschäftsbereiche. Wir erweitern die Grenzen unserer gesamten KI-Technologie, um neue Mehrwerte für unsere Kunden und Partner zu schaffen.“
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Der Nettogewinn von Microsoft stieg auf 38,46 Milliarden US-Dollar, nach 24,11 Milliarden im Vorjahresquartal. Der Gesamtumsatz kletterte auf 81,27 Milliarden US-Dollar, trotz der rückläufigen Xbox-Zahlen.
Quellen: WindowsCentral, GameRant
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