CD Projekt verstärkt seine RPG-Großprojekte mit weiterer Branchenprominenz. Ein ehemaliger BioWare-Director stößt als KI-Leiter zu The Witcher 4 und dem Cyberpunk 2077-Nachfolger - mit klarer Vision für die Zukunft moderner Rollenspiele.
CD Projekt verstärkt seine RPG-Großprojekte mit weiterer Branchenprominenz. Ein ehemaliger BioWare-Director stößt als KI-Leiter zu The Witcher 4 und dem Cyberpunk 2077-Nachfolger - mit klarer Vision für die Zukunft moderner Rollenspiele.
Bei CD Projekt laufen aktuell mehrere Großproduktionen gleichzeitig. Neben The Witcher 4 entsteht auch der Nachfolger zu Cyberpunk 2077 - zwei Projekte, die für die Zukunft des Studios entscheidend sind.
Um die Qualität langfristig abzusichern, baut das Unternehmen sein Kreativ- und Technikteam gezielt aus. Bereits in den vergangenen Monaten wurden namhafte Branchenkräfte verpflichtet, die zentrale Rollen in der Entwicklung übernehmen.
Darunter befindet sich etwa Felix Pedulla, der zuletzt die Inszenierung der Zwischensequenzen in Baldur’s Gate 3 prägte. Außerdem kehrt Komponist Marcin Przybyłowicz, dessen Musik von Fans wie Kritik gefeiert wurde, zu den neuen Projekten zurück.
Wie Tech4Gamers berichtet, folgt nun die nächste hochkarätige Personalie: Dorian Kieken wechselt mit sofortiger Wirkung zu CD Projekt.
Der Branchenveteran war zuvor rund acht Jahre bei BioWare tätig und bekleidete dort leitende Positionen innerhalb der Mass Effect-Reihe. Unter anderem arbeitete er als Development Director an Mass Effect 2 und Mass Effect 3 sowie an Erweiterungen zum dritten Teil.
Später fungierte er bei Mass Effect: Andromeda als Project Development Director, bevor er zu AI Redefined wechselte. Diese Kombination aus AAA-Produktionserfahrung und KI-Fachwissen soll nun in seine neue Rolle einfließen.
Bei CD Projekt übernimmt Kieken den Posten des KI-Directors und soll die technologischen Visionen des Studios aktiv vorantreiben.
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Mit Blick auf die kommenden Projekte formuliert Kieken ambitionierte Ziele. Durch den gezielten Einsatz künstlicher Intelligenz wolle man Rollenspiele erschaffen, die neue Maßstäbe setzen.
Sein Anspruch:
„Revolutionäre und wegweisende Rollenspiele veröffentlichen.“
Dabei geht es laut ihm nicht um oberflächliche Automatisierung, sondern um Systeme, die Welten glaubwürdiger, dynamischer und reaktiver machen, etwa durch verbesserte NPC-Verhaltensweisen oder komplexere Entscheidungsstrukturen.
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Wichtig ist jedoch die Einordnung der Technologie. Kieken bezieht sich ausdrücklich auf maschinelles Lernen - nicht auf generative KI, deren Einsatz in der Branche zuletzt kontrovers diskutiert wurde.
Diese Form der KI wird in Spielen bereits seit Jahren genutzt, etwa um Gegner-Logik, Ökosysteme oder Quest-Dynamiken zu verbessern.
Auch zur von Google vorgestellten Technologie Project Genie äußerte sich der Director. Das Tool soll per Text oder Bild automatisch 3D-Spielwelten erzeugen können und hatte zuletzt für Unruhe an den Börsen gesorgt.
Kieken sieht darin jedoch keine Bedrohung:
KI-Werkzeuge wie Genie könnten die gewaltige Produktionslücke komplexer RPG-Welten nicht schließen - menschliche Kreativität bleibe unersetzlich.
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