Bruce Nesmith, langjähriger Director of Design bei Bethesda, spricht in einem Interview darüber, welche Orte sich seiner Meinung nach besonders für ein zukünftiges Fallout eignen würden und warum ein Schauplatz außerhalb der USA schwierig wäre.
Bruce Nesmith, langjähriger Director of Design bei Bethesda, spricht in einem Interview darüber, welche Orte sich seiner Meinung nach besonders für ein zukünftiges Fallout eignen würden und warum ein Schauplatz außerhalb der USA schwierig wäre.
In einem Interview mit PressBoxPR äußerte sich Bruce Nesmith zur Zukunft der Reihe und machte deutlich, dass er nicht von einem internationalen Schauplatz ausgeht.
„Ich habe keine Ahnung, wo ‚Fallout 5‘ spielen wird, aber es wird in Amerika sein“, erklärte er. „Ich wäre schockiert, wenn es nicht so wäre.“
Seiner Ansicht nach ist Fallout stark mit amerikanischer Kultur, Geschichte und Symbolik verwoben - ein Wechsel ins Ausland würde den Kern der Serie verändern.
Auf die Frage, welche Orte innerhalb der USA besonders reizvoll wären, nannte Nesmith mehrere Optionen. Entscheidend sei für ihn, dass der Schauplatz einen starken eigenen Charakter habe.
„Ich würde Orte wie New Orleans, St. Louis oder Orlando in Betracht ziehen. Was ist mit Disney World im Fallout-Universum passiert? Das könnte eine Menge Spaß machen.“
Laut Nesmith entwickelt sich Fallout vor allem rund um ikonische Städte. Beispiele dafür seien Washington, D.C. in Fallout 3, Las Vegas in Fallout: New Vegas und Boston in Fallout 4.
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Zwar schloss der Entwickler internationale Orte nicht grundsätzlich aus, zeigte sich jedoch skeptisch.
„Es wäre interessant, ‚Fallout‘ nach Übersee zu bringen“, so Nesmith. „Aber die Serie ist so sehr von der amerikanischen Kultur geprägt, dass ich nicht glaube, dass sie das tun werden. An anderen Orten würde es fast nicht funktionieren.“
Als Beispiele nannte er Städte wie Paris, London oder Moskau, die seiner Meinung nach eher zu einem völlig anderen Spielgefühl führen würden.
Sollte Fallout dennoch außerhalb der Vereinigten Staaten angesiedelt sein, hätte Nesmith eine klare Präferenz.
„Ich würde wahrscheinlich nach Asien gehen. Ich denke, Tokio wäre großartig“, erklärte er. „Man könnte sich Kaiju zuwenden, das würde sich für die Serie sehr natürlich anfühlen. Dort könnte man eine Menge cooler Sachen machen.“
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Bruce Nesmith war seit den 1990er-Jahren bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2021 als Director of Design bei Bethesda Game Studios tätig. In dieser Zeit arbeitete er maßgeblich an der The Elder Scrolls-Reihe mit, darunter Daggerfall, Morrowind und Oblivion, bevor er als Lead Designer für The Elder Scrolls V: Skyrim verantwortlich zeichnete.
Darüber hinaus entwarf Nesmith auch mehrere Quests für Fallout 3 und kennt die postapokalyptische Serie daher aus erster Hand.
Auch der Fallout-Mitschöpfer Tim Cain hatte in der Vergangenheit erwähnt, dass in den späten 1990er-Jahren bereits Konzepte für Schauplätze in Russland und China diskutiert wurden. Diese Ideen wurden jedoch verworfen, da das damalige Team zu wenig über Kultur und Alltagsleben jener Regionen wusste.
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