Electronic Arts meldet starke Geschäftszahlen dank Battlefield 6, doch ein Milliarden-Übernahmedeal sorgt für Unsicherheit. Während Spielerzahlen boomen, steht der Publisher vor einer möglichen Zukunft unter neuen Besitzern.
Electronic Arts meldet starke Geschäftszahlen dank Battlefield 6, doch ein Milliarden-Übernahmedeal sorgt für Unsicherheit. Während Spielerzahlen boomen, steht der Publisher vor einer möglichen Zukunft unter neuen Besitzern.
Bei Electronic Arts läuft es aktuell ziemlich wild, zumindest wenn man auf die Einnahmen schaut. Laut den neuesten Quartalszahlen konnte der Publisher seine sogenannten Net Bookings auf über drei Milliarden US-Dollar steigern. Ein dicker Anteil daran geht auf das Konto von Battlefield 6, das sich 2025 in den USA sogar zum meistverkauften Spiel des Jahres gemausert hat.
Beim Umsatz selbst steht ebenfalls ein solides Plus. Für den Zeitraum bis zum 30. Dezember 2025 meldet das Unternehmen rund 1,9 Milliarden Dollar Einnahmen. Die Net Bookings – also Einnahmen aus Spielen, Zusatzinhalten und Services, sind sogar um starke 38 Prozent gestiegen.
So rosig die Einnahmen aussehen, beim tatsächlichen Gewinn zeigt sich ein anderes Bild. Der Nettogewinn ist auf 88 Millionen Dollar abgesackt. Im Jahr davor lagen die Zahlen noch bei 293 Millionen Dollar. Kurz gesagt: Mehr Umsatz, aber deutlich weniger Gewinn – wirtschaftlich also ein ziemlich spannendes Quartal.
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Vor allem Battlefield 6 sorgt intern für Party-Stimmung. Der Shooter stellte laut EA neue Engagement-Bestwerte innerhalb der Reihe auf und gilt aktuell als wichtigster Wachstumsmotor des Publishers.
Aber nicht nur das Kriegsgetöse läuft gut. Auch EA Sports FC entwickelt sich weiter positiv. Hier wachsen die Net Bookings im hohen einstelligen Prozentbereich, besonders dank Ultimate Team und FC Mobile. Gleichzeitig zeigt auch Apex Legends, dass Live-Service-Games noch lange nicht am Ende sind. Neue Inhalte und Events haben hier für zweistellige Wachstumsraten gesorgt.
Während die Spiele laufen wie geschmiert, steht im Hintergrund eine mögliche Mega-Veränderung an. Electronic Arts befindet sich aktuell mitten in einer Übergangsphase, weil ein Investorenkonsortium das Unternehmen übernehmen möchte. Zu den Interessenten zählen der Public Investment Fund, Silver Lake und Affinity Partners. Der Deal hat ein Volumen von satten 55 Milliarden Dollar.
Geplant ist, dass die Übernahme im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 abgeschlossen wird, vorausgesetzt, die Behörden geben grünes Licht.
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Ganz ohne Diskussion läuft das Ganze aber nicht. Mehrere US-Abgeordnete haben die Federal Trade Commission dazu aufgefordert, den Deal besonders gründlich zu prüfen. Sie befürchten mögliche Nachteile für Beschäftigte und sehen wegen der enormen Marktstellung von Electronic Arts ein erhöhtes Risiko für den Wettbewerb.
Quelle: Games Industry. biz
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