Bethesda bezieht klar Stellung zur Nutzung von KI in Games. Warum das Studio bei seinem nächsten Großprojekt bewusst auf echte Kreativität setzt, und wo KI trotzdem helfen darf.
Bethesda bezieht klar Stellung zur Nutzung von KI in Games. Warum das Studio bei seinem nächsten Großprojekt bewusst auf echte Kreativität setzt, und wo KI trotzdem helfen darf.
Während immer mehr Entwicklerstudios mit generativer KI experimentieren, schlägt Bethesda Game Studios einen bewusst anderen Weg ein. Beim nächsten großen Projekt rund um The Elder Scrolls VI soll Technik zwar unterstützen, die eigentliche kreative Arbeit bleibt aber fest in menschlicher Hand. Für das Studio steht fest: Kunst entsteht nicht per Knopfdruck.
In einem Interview mit Kinda Funny Games erklärt Studioleiter Todd Howard, wie Bethesda aktuell auf Künstliche Intelligenz blickt. Der Ansatz des Studios sei dabei eher vorsichtig als experimentierfreudig. Zwar komme KI intern bereits zum Einsatz, allerdings nur dort, wo sie Prozesse im Hintergrund erleichtert.
Für kreative Inhalte ziehe Bethesda jedoch eine klare Grenze. Charakterdesigns, Weltenbau oder Story-Elemente sollen weiterhin aus menschlicher Vorstellungskraft entstehen, nicht aus automatisch generierten Vorschlägen. Genau hier sieht das Studio den Kern seiner Identität.
Howard macht deutlich, dass es Bethesda nicht darum geht, neue Technik grundsätzlich abzulehnen. Vielmehr gehe es um die Frage, wo KI sinnvoll unterstützt, und wo sie der kreativen Vision im Weg stehen würde. Seine Haltung bringt er so auf den Punkt:
„Für uns sind wir unglaublich vorsichtig. Wir sehen KI eher als Werkzeug, wie einen Analysten, der Daten in unseren Spielen auswertet. Wir nutzen sie nicht, um irgendetwas zu generieren. Es gibt ein Element künstlerischer Intention, das für das, was wir tun, essentiell ist.“
Gerade diese „künstlerische Intention“ sei laut Howard etwas, das sich nicht einfach berechnen oder simulieren lasse. Die Handschrift eines Studios entstehe durch Entscheidungen, Fehler, Ideen, und durch Menschen, nicht durch Algorithmen.
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Trotz der klaren Linie gegen KI-generierte Inhalte verschließt sich Bethesda der Technologie nicht komplett. Howard räumt ein, dass KI in Bereichen wie Programmierung, Datenanalyse oder Arbeitsorganisation durchaus hilfreich sein könne. Besonders bei zeitintensiven Routineaufgaben könne Automatisierung dafür sorgen, dass Entwickler schneller wieder an das zurückkehren können, was wirklich zählt: das kreative Gestalten von Spielwelten.
So versteht das Studio KI eher als stillen Helfer im Hintergrund, nicht als Ersatz für Artists, Autoren oder Designer.
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Mit dieser Positionierung setzt Bethesda Game Studios ein deutliches Zeichen innerhalb der Branche. Während andere Studios offen mit KI-Tools experimentieren, betont Bethesda den Wert menschlicher Kreativität, gerade bei Prestigeprojekten wie The Elder Scrolls VI. Die Vision hinter den Spielen soll nicht aus Trainingsdaten entstehen, sondern aus Köpfen, Ideen und Emotionen echter Entwicklerinnen und Entwickler.
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