Laut Jason Schreier plant Sony eine radikale Kehrtwende: Große Singleplayer-Blockbuster der PS5 sollen nicht mehr für PC erscheinen. Multiplayer- und Partnerprojekte bleiben außen vor - ein Strategiewechsel mit weitreichenden Folgen.
Laut Jason Schreier plant Sony eine radikale Kehrtwende: Große Singleplayer-Blockbuster der PS5 sollen nicht mehr für PC erscheinen. Multiplayer- und Partnerprojekte bleiben außen vor - ein Strategiewechsel mit weitreichenden Folgen.
Mit dem PC-Release von Horizon Zero Dawn leitete Sony im Jahr 2020 eine neue Multiplattform-Strategie ein. Die PlayStation blieb zwar Lead-Plattform, doch große First-Party-Titel fanden nach einer gewissen Wartezeit auch ihren Weg auf den PC.
Nun deutet sich offenbar eine deutliche Kurskorrektur an. Nachdem Brancheninsider bereits von einer Reduzierung künftiger PC-Portierungen sprachen, berichtet Jason Schreier im neuesten Bloomberg-Bericht von einem fundamentalen Strategiewechsel.
NEW: Sony no longer plans to release PlayStation games on PC, sources tell Bloomberg News, a major shift in strategy that sees the console maker returning to exclusivity after six years of flirting with multiplatform. Ghost of Yotei and Saros are not coming to PC. www.bloomberg.com/news/article...
— Jason Schreier (@jasonschreier.bsky.social) 4. März 2026 um 10:37
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Schreier beruft sich auf mehrere interne Quellen und schreibt:
„Sony Group Corp. plant nicht mehr, seine großen PlayStation 5-Spiele auf dem PC zu veröffentlichen. Dies ist ein bedeutender Strategiewechsel, bei dem der Videospielhersteller nach sechs Jahren des Flirtens mit Multi-Plattform-Veröffentlichungen zur Konsolen-Exklusivität zurückkehrt.“
Demnach sollen vor allem narrative Singleplayer-Blockbuster künftig dauerhaft PlayStation-exklusiv bleiben. Als Gründe werden schwächere PC-Verkaufszahlen sowie Sorgen um die Strahlkraft der Marke genannt.
Schreier ergänzt:
„Ein wichtiger Kontext ist hierbei, dass Sony beim Kauf einer PlayStation nicht nur die über 500 Dollar erhält. Das Unternehmen verdient zusätzlich 30 % an allen Käufen im PlayStation Store. Anders ausgedrückt: Sony erzielt den größten Gewinn, indem sie möglichst viele Nutzer*innen für ihre Konsolen begeistern."
One important piece of context here is that when someone buys a PlayStation, Sony doesn't just get their $500+. The company also gets 30% of *everything* they buy on the PlayStation Store. In other words, Sony makes the most money by getting as many people as possible on its consoles
— Jason Schreier (@jasonschreier.bsky.social) 4. März 2026 um 11:17
Besonders einschneidend: Die PC-Versionen von Ghost of Yōtei und Saros sollen laut Bericht in den vergangenen Wochen verworfen worden sein, obwohl entsprechende Pläne existierten.
Komplett verabschiedet sich Sony vom PC jedoch nicht. Laut Schreier differenziert man klar zwischen internen Prestigeproduktionen und Titeln mit Live-Service- oder Multiplayer-Fokus.
So erscheinen Spiele wie Marathon weiterhin auch für PC, da sie auf eine breite Nutzerbasis angewiesen sind. Gleiches gilt für das Kampfspiel Marvel Tokon: Fighting Souls.
Auch externe Produktionen wie Death Stranding 2: On the Beach oder Kena: Scars of Kosmora sollen dem Bericht zufolge weiterhin auf PC erscheinen. Hier könnten die verantwortlichen Studios mehr Autonomie bei der Plattformwahl besitzen.
https://2playerz.de/p/sony-andert-wohl-playstation-pc-strategie-steam-machine-xbox-next-der-grund
Ein weiterer Aspekt betrifft die Konkurrenz: Microsoft arbeitet an einer neuen Xbox-Generation, die auf Windows basieren und native PC-Spiele - etwa über Steam - unterstützen soll.
Schreier schreibt:
„Einige Führungskräfte bei PlayStation sind möglicherweise nicht begeistert von der Vorstellung, dass eines der Flaggschiff-Spiele des Unternehmens, wie God of War, auf der nächsten Xbox-Konsole läuft.“
Offiziell wollte sich PlayStation zu den Berichten nicht äußern.
Gleichzeitig verweist Schreier darauf, dass die bisherige PC-Strategie „zerfahren war und viele Spieler*innen verwirrte“ - nicht zuletzt wegen Kontroversen rund um PSN-Account-Pflicht und technische Probleme einzelner Ports.
Sollte Sony tatsächlich wieder stärker auf klassische Exklusivität setzen, wäre das ein deutlicher Bruch mit der Öffnungspolitik der vergangenen Jahre.
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